VOM GESCHÄFTSNETZWERK ZUR WELTWEITEN HILFSBEWEGUNG

Detroit – die Geburtsstunde von Kiwanis

Wusstest du, dass die Geschichte von Kiwanis in einer eiskalten Januarnacht in Detroit begann? Anfang Januar 1915 wurde dort der erste Club offiziell registriert. Was als kleine Idee zweier Männer startete, entwickelte sich zu einer weltweiten Bewegung.

Allen S. Browne und Joseph G. Prance gründeten damals ein Netzwerk für Geschäftsleute unter dem Namen „The Benevolent Order of Brothers“. Es ging zunächst vor allem darum, Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig im Geschäftsleben zu unterstützen. Doch schon nach kurzer Zeit spürten die Mitglieder: Sie wollten mehr. Sie wollten nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Menschen helfen.

Der Name „Kiwanis“ stammt von einem Begriff der Ureinwohner Nordamerikas: „Nunc Kee-wanis“. Übersetzt bedeutet er sinngemäß „Wir handeln“ oder „Wir haben eine gute Zeit“. Beides passt perfekt: Es geht um aktives Anpacken – und darum, gemeinsam mit Freude Gutes zu tun.

So verlagerte sich der Schwerpunkt des Clubs immer stärker vom reinen Networking hin zum Dienst am Mitmenschen. Aus einer kleinen Gemeinschaft von Geschäftsleuten wurde eine Serviceorganisation, die sich engagiert für andere einsetzt.

Mehr als 100 Jahre später ist dieser ursprüngliche Gedanke lebendiger denn je. Aus der Idee, sich lokal zu verbinden, ist eine internationale Bewegung geworden. Kiwanis engagiert sich heute weltweit unter dem Leitmotiv: Serving the children of the world.

Und all das begann in einer kleinen Werkstatt in Michigan – mit ein paar Menschen, die beschlossen haben zu handeln, statt nur zu reden.

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