Wörthersee – Damit die Seele kein Pflaster braucht
In der Volksschule Velden am Wörthersee fand ein bewegender und zugleich hochaktueller Vortrag zum Thema Mobbing und Cybermobbing statt – ein Thema, das leider immer früher beginnt und unseren Alltag zunehmend prägt.
Auf Einladung des Clubs Wörthersee war Günther Ebenschweiger (www.mobbing-zentrum.at) zu Gast. Er sprach vor den Kindern der 3. und 4. Klassen, deren Eltern sowie dem gesamten Lehrerkollegium über die Mechanismen von Mobbing und die Gefahren von Cybermobbing – klar, verständlich und direkt aus der Praxis.
Mit viel Feingefühl, aber auch mit deutlichen Worten und anschaulichen Beispielen zeigte er:
– wie Mobbing entsteht
– woran man es erkennen kann
– wie man sich schützen und Hilfe holen kann
– und vor allem, wie wichtig es ist, hinzusehen statt wegzuschauen
Besonders berührend war, wie aufmerksam und offen die Kinder mitgedacht und mitgesprochen haben. Ihre Fragen, Beiträge und Erfahrungen haben deutlich gezeigt: Prävention beginnt mit Bewusstsein – und mit Mut. Mut, für sich selbst einzustehen. Mut, andere nicht alleine zu lassen. Und Mut, Erwachsene um Unterstützung zu bitten.
Der Nachmittag machte einmal mehr klar, dass Schule, Elternhaus und Vereine gemeinsam gefordert sind, wenn es um ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander geht – offline wie online. Mobbing trifft nie „nur ein bisschen“, es trifft immer die Seele. Umso wichtiger sind frühe Aufklärung, klare Haltung und ein Klima, in dem Kinder ernst genommen werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – an den Club Wörthersee für die Initiative, an die Schule für die offene Tür und an die Kinder, Eltern und Lehrkräfte für ihre aktive Teilnahme. Sie alle haben gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Mobbing und für mehr Respekt gesetzt.
Gemeinsam können wir viel bewegen – damit die Seele kein Pflaster braucht.
—
Ein bewegender Vortrag zum Thema Mobbing und Cybermobbing an der Volksschule Velden am Wörthersee
An der Volksschule Velden am Wörthersee stand ein Thema im Mittelpunkt, das viele Kinder, Eltern und Lehrkräfte betrifft – oft, ohne dass offen darüber gesprochen wird: Mobbing und Cybermobbing. Im Rahmen einer besonderen Veranstaltung durften die Kinder der 3. und 4. Klassen, ihre Eltern sowie das Lehrerkollegium den Präventionsexperten Günther Ebenschweiger (www.mobbing-zentrum.at) erleben.
Auf Einladung des Clubs Wörthersee gestaltete Ebenschweiger einen Vortrag, der zugleich sensibel und schonungslos ehrlich war. Er machte deutlich, dass Mobbing und Ausgrenzung längst nicht mehr nur auf dem Pausenhof stattfinden, sondern sich auch in Chats, sozialen Netzwerken und Spielen im Netz fortsetzen. Und er zeigte, dass es um weit mehr geht als um „Hänseleien“ – nämlich um die seelische Gesundheit von Kindern.
Mit großer Klarheit erklärte er, wie Mobbing entsteht: Schritt für Schritt, oft schleichend, beginnend mit scheinbar harmlosen Spitznamen, Ausgrenzungen oder Lästereien. Er zeigte typische Muster auf, machte Rollen sichtbar – Täter, Mitläufer, Zuschauer und Betroffene – und erklärte, dass Schweigen und Wegsehen Mobbing erst stark machen.
Ebenso wichtig war der Blick darauf, woran man Mobbing erkennen kann: Veränderungen im Verhalten, plötzliche Rückzüge, Bauchschmerzen vor der Schule, Angst vor dem Handy, Traurigkeit oder Wutausbrüche. Eltern und Lehrkräfte wurden ermutigt, solche Signale ernst zu nehmen, nachzufragen und dranzubleiben.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war die Frage: Wie kann man sich schützen? Kinder bekamen konkrete, altersgerechte Strategien an die Hand – von klaren „Stopp“-Signalen über das Suchen von Verbündeten bis hin zum Mut, sich Erwachsenen anzuvertrauen. Auch die Bedeutung von Klassengemeinschaft, klaren Regeln und einem respektvollen Umgang untereinander wurde herausgearbeitet.
Besonders beeindruckend war, wie aktiv die Kinder mitgemacht haben. Sie hörten nicht nur zu, sondern brachten eigene Gedanken, Beispiele und Fragen ein. In dieser Offenheit wurde deutlich: Prävention beginnt nicht mit Verboten, sondern mit Bewusstsein, Verständnis und Dialog. Und sie beginnt früh – in der Volksschule, in der Familie, im Verein.
Der Vortrag zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, hinzusehen statt wegzuschauen. Mobbing „verwächst sich“ nicht von selbst. Es braucht Erwachsene, die hinhören, hinschauen und handeln – und Kinder, die wissen: Ich bin nicht allein, ich darf Hilfe holen, ich bin wertvoll.
Am Ende blieb eine starke gemeinsame Botschaft: Ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander ist keine Selbstverständlichkeit, aber es kann gestaltet werden – jeden Tag, in jeder Klasse, in jeder Familie.
Ein großes Dankeschön gilt dem Club Wörthersee für die Einladung und Organisation, der Volksschule Velden für die Bereitschaft, dieses wichtige Thema in den Mittelpunkt zu stellen, und allen, die mit ihrer Anwesenheit und Beteiligung ein klares Zeichen gesetzt haben: gegen Mobbing und für eine Schule, in der sich Kinder sicher und gesehen fühlen.
Gemeinsam können wir viel bewegen – damit die Seele kein Pflaster braucht.
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Posted: April 1, 2026 by Sepp Schachermayr
GEMEINSAM GEGEN MOBBING: PRÄVENTION AN DER VOLKSSCHULE
Wörthersee – Damit die Seele kein Pflaster braucht
In der Volksschule Velden am Wörthersee fand ein bewegender und zugleich hochaktueller Vortrag zum Thema Mobbing und Cybermobbing statt – ein Thema, das leider immer früher beginnt und unseren Alltag zunehmend prägt.
Auf Einladung des Clubs Wörthersee war Günther Ebenschweiger (www.mobbing-zentrum.at) zu Gast. Er sprach vor den Kindern der 3. und 4. Klassen, deren Eltern sowie dem gesamten Lehrerkollegium über die Mechanismen von Mobbing und die Gefahren von Cybermobbing – klar, verständlich und direkt aus der Praxis.
Mit viel Feingefühl, aber auch mit deutlichen Worten und anschaulichen Beispielen zeigte er:
– wie Mobbing entsteht
– woran man es erkennen kann
– wie man sich schützen und Hilfe holen kann
– und vor allem, wie wichtig es ist, hinzusehen statt wegzuschauen
Besonders berührend war, wie aufmerksam und offen die Kinder mitgedacht und mitgesprochen haben. Ihre Fragen, Beiträge und Erfahrungen haben deutlich gezeigt: Prävention beginnt mit Bewusstsein – und mit Mut. Mut, für sich selbst einzustehen. Mut, andere nicht alleine zu lassen. Und Mut, Erwachsene um Unterstützung zu bitten.
Der Nachmittag machte einmal mehr klar, dass Schule, Elternhaus und Vereine gemeinsam gefordert sind, wenn es um ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander geht – offline wie online. Mobbing trifft nie „nur ein bisschen“, es trifft immer die Seele. Umso wichtiger sind frühe Aufklärung, klare Haltung und ein Klima, in dem Kinder ernst genommen werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – an den Club Wörthersee für die Initiative, an die Schule für die offene Tür und an die Kinder, Eltern und Lehrkräfte für ihre aktive Teilnahme. Sie alle haben gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Mobbing und für mehr Respekt gesetzt.
Gemeinsam können wir viel bewegen – damit die Seele kein Pflaster braucht.
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Ein bewegender Vortrag zum Thema Mobbing und Cybermobbing an der Volksschule Velden am Wörthersee
An der Volksschule Velden am Wörthersee stand ein Thema im Mittelpunkt, das viele Kinder, Eltern und Lehrkräfte betrifft – oft, ohne dass offen darüber gesprochen wird: Mobbing und Cybermobbing. Im Rahmen einer besonderen Veranstaltung durften die Kinder der 3. und 4. Klassen, ihre Eltern sowie das Lehrerkollegium den Präventionsexperten Günther Ebenschweiger (www.mobbing-zentrum.at) erleben.
Auf Einladung des Clubs Wörthersee gestaltete Ebenschweiger einen Vortrag, der zugleich sensibel und schonungslos ehrlich war. Er machte deutlich, dass Mobbing und Ausgrenzung längst nicht mehr nur auf dem Pausenhof stattfinden, sondern sich auch in Chats, sozialen Netzwerken und Spielen im Netz fortsetzen. Und er zeigte, dass es um weit mehr geht als um „Hänseleien“ – nämlich um die seelische Gesundheit von Kindern.
Mit großer Klarheit erklärte er, wie Mobbing entsteht: Schritt für Schritt, oft schleichend, beginnend mit scheinbar harmlosen Spitznamen, Ausgrenzungen oder Lästereien. Er zeigte typische Muster auf, machte Rollen sichtbar – Täter, Mitläufer, Zuschauer und Betroffene – und erklärte, dass Schweigen und Wegsehen Mobbing erst stark machen.
Ebenso wichtig war der Blick darauf, woran man Mobbing erkennen kann: Veränderungen im Verhalten, plötzliche Rückzüge, Bauchschmerzen vor der Schule, Angst vor dem Handy, Traurigkeit oder Wutausbrüche. Eltern und Lehrkräfte wurden ermutigt, solche Signale ernst zu nehmen, nachzufragen und dranzubleiben.
Ein zentraler Punkt des Vortrags war die Frage: Wie kann man sich schützen? Kinder bekamen konkrete, altersgerechte Strategien an die Hand – von klaren „Stopp“-Signalen über das Suchen von Verbündeten bis hin zum Mut, sich Erwachsenen anzuvertrauen. Auch die Bedeutung von Klassengemeinschaft, klaren Regeln und einem respektvollen Umgang untereinander wurde herausgearbeitet.
Besonders beeindruckend war, wie aktiv die Kinder mitgemacht haben. Sie hörten nicht nur zu, sondern brachten eigene Gedanken, Beispiele und Fragen ein. In dieser Offenheit wurde deutlich: Prävention beginnt nicht mit Verboten, sondern mit Bewusstsein, Verständnis und Dialog. Und sie beginnt früh – in der Volksschule, in der Familie, im Verein.
Der Vortrag zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, hinzusehen statt wegzuschauen. Mobbing „verwächst sich“ nicht von selbst. Es braucht Erwachsene, die hinhören, hinschauen und handeln – und Kinder, die wissen: Ich bin nicht allein, ich darf Hilfe holen, ich bin wertvoll.
Am Ende blieb eine starke gemeinsame Botschaft: Ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander ist keine Selbstverständlichkeit, aber es kann gestaltet werden – jeden Tag, in jeder Klasse, in jeder Familie.
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Gemeinsam können wir viel bewegen – damit die Seele kein Pflaster braucht.
Category: Blog, Clubartikel
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