Nikopol und Marganets sind Kriegsgebiete in der Ukraine. Knapp 70 Kinder und einige Begleiter aus diesem Gebiet verbrachten zwei Wochen Ferien in Obersiebenbrunn, um die Bombenangriffe wenigstens ein paar Tage hinter sich zu lassen. Organisiert wurde das Sommercamp von den Kiwanis Clubs Wien Europa 1 und Wien Belvedere.
„Wir dienen den Kindern der Welt – so lautet unser Kiwanis-Motto“, erzählt Kiwanis-Governor Franz Holzer von den verschiedenen Camps, die im Sommer veranstaltete werden. „Seit Kriegsbeginn 2022 in der Ukraine bieten wir durch Vermittlung der ukrainischen Botschaft in Wien Waisenkindern, kranken oder behinderten Kindern erholsame Sommercamps, hauptsächlich in leerstehenden Fachschulen oder Lehrlingsheimen, an“, sagt Holzer im NÖN-Gespräch.
Ein solches Sommercamp fand im Juli in der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn statt. „Dort waren hauptsächlich Voll- und Halbwaisen“, weiß der Governor. 69 Kinder aus Nikopol und Marganets, den direkten Kriegsgebieten im Osten der Ukraine am Fluss Dnepr, holten sich eine zweiwöchige Verschnaufpause vor dem ständigen Bombenalarm in ihrer Heimat.
Ausflüge in den Erlebnispark, die Burg Kreuzenstein und ins Freibad
Dieser Aufenthalt wurde durch die Kooperation und Finanzierung der Ukrainischen Botschaft in Wien, der Divisionen NÖ, Wien und Burgenland von Kiwanis Österreich und der Niederösterreichischen Landesregierung ermöglicht. Die knapp 60 Kinder im Alter zwischen neun und 15 Jahren waren mit ihren 19 Betreuern, darunter Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und einige Mütter, in der Landeswirtschaftlichen Fachschule (LFS) untergebracht.
Während dieser zwei Wochen kamen sie in den Genuss eines tollen Ausflugsprogramms, das von den Kiwanis Clubs Wien Europa 1 und Wien Belvedere gestaltet und begleitet wurde. So standen Besuche in Schlosshof, Erlebnispark Gänserndorf, Burg Kreuzenstein mit Greifvogelschau und dem Tiergarten Schönbrunn in Wien auf der Tagesordnung.
„Ein besonderes Highlight war der wiederholte Besuch eines Schwimmbads; Freibäder sind in ihrer Heimat aufgrund der ständigen Angriffe geschlossen“, weiß Holzer. Der Governor ist froh, dass alles reibungslos über die Bühne ging: Die LFS sowie das Busunternehmen Busam gaben großartige Unterstützung bei den Fahrten.
Tatyana Antohina, Gründerin und Direktorin von „UPUPUkraine“ bedankte sich bei den Unterstützern mit einem besonderen Geschenk: Mit wunderschönen farbigen T-Shirts, deren Verkaufserlös auf www.SUPERKIDSUA.site für die Hilfe verwundeter Kinder verwendet wird.
Nach zwei Wochen Ferien ging’s zurück ins Kriegsgebiet
Mit einem Konzert der Waldhornbläser in der LFS, unter der Leitung des Schuldirektors Arno Kastelliz, wurden die ukrainischen Kinder verabschiedet. Die Gruppe bedankte sich mit Darbietungen und einem heroischen ukrainischen Lied. Es war ein würdiger Ferienabschluss, der alle zu Tränen rührte, da die Kinder nun wieder zurück in das Kriegsgebiet müssen.
„Danach sind schon wieder Gruppen angemeldet“, erzählt Holzer. So wird es Mitte August ein Sommercamp in Unterstinkenbrunn (Bezirk Mistelbach) geben. „Da sind wir gerade am Planen.“
Obersiebenbrunn war aber nicht das einzige Sommercamp, das die Kiwanis organisierten:
In der Fachschule Hohenems in Vorarlberg verbrachten 35 Kinder mit ihren Begleitern einige schöne Ferientage.
56 Sportler samt Begleitung erholten sich in Kötschach-Mauthen in Kärnten
Im steiermärkischen Lehrlingsheim Bad Radkersburg ging ein ähnliches Camp wie in Obersiebenbrunn über die Bühne. Es waren 88 Kinder und Jugendliche, ebenfalls Voll- und Halbwaisen, samt Begleitern dort stationiert. „Während des Camps bekam ein Bursche die Nachricht, dass seine Mutter bei einem Angriff gestorben ist“, erzählt Holzer, dass die Kinder den Krieg in der Heimat leider nicht ganz vergessen können.
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Last Updated: Oktober 9, 2025 by Sepp Schachermayr
Verschnaufpause vom Krieg: 70 ukrainische Kinder genossen Sommercamp
Obersiebenbrunn
02-08-2024
Nikopol und Marganets sind Kriegsgebiete in der Ukraine. Knapp 70 Kinder und einige Begleiter aus diesem Gebiet verbrachten zwei Wochen Ferien in Obersiebenbrunn, um die Bombenangriffe wenigstens ein paar Tage hinter sich zu lassen. Organisiert wurde das Sommercamp von den Kiwanis Clubs Wien Europa 1 und Wien Belvedere.
„Wir dienen den Kindern der Welt – so lautet unser Kiwanis-Motto“, erzählt Kiwanis-Governor Franz Holzer von den verschiedenen Camps, die im Sommer veranstaltete werden. „Seit Kriegsbeginn 2022 in der Ukraine bieten wir durch Vermittlung der ukrainischen Botschaft in Wien Waisenkindern, kranken oder behinderten Kindern erholsame Sommercamps, hauptsächlich in leerstehenden Fachschulen oder Lehrlingsheimen, an“, sagt Holzer im NÖN-Gespräch.
Ein solches Sommercamp fand im Juli in der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn statt. „Dort waren hauptsächlich Voll- und Halbwaisen“, weiß der Governor. 69 Kinder aus Nikopol und Marganets, den direkten Kriegsgebieten im Osten der Ukraine am Fluss Dnepr, holten sich eine zweiwöchige Verschnaufpause vor dem ständigen Bombenalarm in ihrer Heimat.
Ausflüge in den Erlebnispark, die Burg Kreuzenstein und ins Freibad
Dieser Aufenthalt wurde durch die Kooperation und Finanzierung der Ukrainischen Botschaft in Wien, der Divisionen NÖ, Wien und Burgenland von Kiwanis Österreich und der Niederösterreichischen Landesregierung ermöglicht. Die knapp 60 Kinder im Alter zwischen neun und 15 Jahren waren mit ihren 19 Betreuern, darunter Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und einige Mütter, in der Landeswirtschaftlichen Fachschule (LFS) untergebracht.
Während dieser zwei Wochen kamen sie in den Genuss eines tollen Ausflugsprogramms, das von den Kiwanis Clubs Wien Europa 1 und Wien Belvedere gestaltet und begleitet wurde. So standen Besuche in Schlosshof, Erlebnispark Gänserndorf, Burg Kreuzenstein mit Greifvogelschau und dem Tiergarten Schönbrunn in Wien auf der Tagesordnung.
„Ein besonderes Highlight war der wiederholte Besuch eines Schwimmbads; Freibäder sind in ihrer Heimat aufgrund der ständigen Angriffe geschlossen“, weiß Holzer. Der Governor ist froh, dass alles reibungslos über die Bühne ging: Die LFS sowie das Busunternehmen Busam gaben großartige Unterstützung bei den Fahrten.
Tatyana Antohina, Gründerin und Direktorin von „UPUPUkraine“ bedankte sich bei den Unterstützern mit einem besonderen Geschenk: Mit wunderschönen farbigen T-Shirts, deren Verkaufserlös auf www.SUPERKIDSUA.site für die Hilfe verwundeter Kinder verwendet wird.
Nach zwei Wochen Ferien ging’s zurück ins Kriegsgebiet
Mit einem Konzert der Waldhornbläser in der LFS, unter der Leitung des Schuldirektors Arno Kastelliz, wurden die ukrainischen Kinder verabschiedet. Die Gruppe bedankte sich mit Darbietungen und einem heroischen ukrainischen Lied. Es war ein würdiger Ferienabschluss, der alle zu Tränen rührte, da die Kinder nun wieder zurück in das Kriegsgebiet müssen.
„Danach sind schon wieder Gruppen angemeldet“, erzählt Holzer. So wird es Mitte August ein Sommercamp in Unterstinkenbrunn (Bezirk Mistelbach) geben. „Da sind wir gerade am Planen.“
Obersiebenbrunn war aber nicht das einzige Sommercamp, das die Kiwanis organisierten:
In der Fachschule Hohenems in Vorarlberg verbrachten 35 Kinder mit ihren Begleitern einige schöne Ferientage.
56 Sportler samt Begleitung erholten sich in Kötschach-Mauthen in Kärnten
Im steiermärkischen Lehrlingsheim Bad Radkersburg ging ein ähnliches Camp wie in Obersiebenbrunn über die Bühne. Es waren 88 Kinder und Jugendliche, ebenfalls Voll- und Halbwaisen, samt Begleitern dort stationiert. „Während des Camps bekam ein Bursche die Nachricht, dass seine Mutter bei einem Angriff gestorben ist“, erzählt Holzer, dass die Kinder den Krieg in der Heimat leider nicht ganz vergessen können.
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Wenn ein Hund eine einwöchige, 4 km lange Spur über Wald und Wiesen findet – was hat das mit Kiwanis zu tun? 🐾 Und was mit Kindern in Österreich? 👉 Erfährst du hier…
Stell dir vor: Ein Bayrischer Gebirgsschweißhund, der spielerisch lernt, vermisste Menschen zu finden. Mantrailing heißt das – die Suche nach einer bestimmten Person nur über deren Geruch. 🚶♂️👃 Mit bis zu 300 Millionen Riechzellen folgt der Hund einer Spur, die für uns völlig „unsichtbar“ ist. Ein Team aus Hundeführer und Hund trainiert regelmäßig mit Profis, findet Versteckpersonen, lokalisiert einen Taucher im Stausee – und wächst dabei in Vertrauen, Konzentration und Verantwortung.
Genau diese Werte – Teamwork, Verlässlichkeit, Einsatz für andere – brauchen Kinder und Jugendliche. Kiwanis in Österreich setzt sich dafür ein, dass Kinder stark werden, gefördert und geschützt. 💙
Wenn du diese Idee von „serving the children of the world“ teilst, dann schau mal vorbei, mach mit, bring deine Talente ein – im Kiwanis-Club in deiner Nähe oder im Distrikt Österreich.
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Stell dir vor, du spielst Boccia am Wörthersee – und mit jedem Wurf unterstützt du Kinder und Familien aus deiner Region.
Am Marktplatz in Pörtschach zeigte das 4. Charity-Boccia-Turnier von Kiwanis Wörthersee eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun: So viele Dreier-Teams wie noch nie, volle Action, Lachmomente – und am Ende über 3.000 € für bedürftige Kinder. Besonders heiß umkämpft 🔥: die Gemeindewertung um den Wanderpokal zwischen Pörtschach, Krumpendorf und Moosburg – erneut holte sich Moosburg den Sieg.
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Wenn du Kinder stärken willst und Teil solcher Aktionen werden möchtest 👉 schau vorbei auf www.kiwanis.at und finde deinen Club. Wir suchen immer Menschen wie dich.
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⚡ Demokratie stirbt nicht nur durch Diktatoren – sie stirbt durch Gleichgültigkeit. Und Kiwanis Austria kämpft seit Jahrzehnten mit dem wirkungsvollsten Mittel dagegen: echtes, gelebtes Engagement.
Wo Bürgerinnen und Bürger sich füreinander einsetzen, entsteht Vertrauen. Wo Vertrauen entsteht, gedeiht Demokratie. 🏛️ Kiwanis-Clubs in ganz Österreich sind lokale Kraftwerke des Gemeinsinns – still, aber wirkungsvoll. Projekt für Projekt. Mensch für Mensch.
Jedes Projekt, jede Spende, jede Mitgliedschaft ist ein klares Ja zur Gesellschaft. Ein Ja zu einer Welt, in der Kinder und Familien nicht allein gelassen werden. 💪 Ein Ja zu „serving the children of the world" – nicht als Slogan, sondern als Haltung, die zählt.
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