Hoffnung wächst in Mubende: Ein Schulprojekt mit Herz und Zukunft
Was braucht es, um die Zukunft eines Kindes nachhaltig zu verändern? Oft ist es etwas, das für uns selbstverständlich ist: Bildung. Für viele Kinder in Uganda bleibt genau diese Chance jedoch unerreichbar – nicht, weil es ihnen an Talent oder Motivation mangelt, sondern schlicht aus Armut.
Genau hier setzt der Verein „Zukunft für Uganda“ an. Mit großem ehrenamtlichem Einsatz verfolgt er ein klares Ziel: Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen – und damit den Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben zu legen. Beim 50-jährigen Maturatreffen erzählte mir meine Schulkollegin Maria Ranetbauer von ihrem Herzensprojekt. Mir war sofort klar: Diese Initiative verdient Unterstützung – und einen Platz in unserer K1.
Ein Land voller Potenzial – und großer Herausforderungen
Uganda, ein Binnenstaat in Ostafrika, ist etwa dreimal so groß wie Österreich und berühmt für seine Nationalparks und seltenen Berggorillas. Hinter dieser beeindruckenden Kulisse steht allerdings eine harte Realität: Armut prägt den Alltag vieler Menschen. Besonders herausfordernd ist die demografische Situation – etwa die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre.
Gerade deshalb ist Bildung der Schlüssel zur Entwicklung. Doch viele Familien können sich nicht einmal das Nötigste für die Primary School leisten: Hefte, Stifte oder die verpflichtende Schuluniform. Der Besuch einer Secondary School mit Schulgebühren bleibt für die meisten unerreichbar. Besonders hart trifft es Waisenkinder, viele von ihnen haben ihre Eltern durch AIDS verloren. Ohne Zugang zu Bildung bleibt ihnen oft jede Perspektive verwehrt.
Die Vision: Die „Mystical Rose School“
Mitten in dieser schwierigen Lage wächst Hoffnung: In Mubende, rund 170 Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt, entsteht die „Mystical Rose School“.
Getragen vom Verein „Zukunft für Uganda“ verfolgt das Projekt ein klares Ziel: nicht nur eine Secondary School zu errichten, sondern einen Ort zu schaffen, an dem junge Menschen Bildung, Orientierung und neue Zukunftschancen finden.
Die bisherigen Schritte sind beeindruckend:
– Ein Masterplan wurde erstellt und vom zuständigen Ministerium genehmigt
– Das Grundstück wurde Ende November 2024 erworben
– Eine Wasserbohrung stellt die Versorgung sicher
– Ein Transformator bringt Strom in die Anlage
– Eine Ziegelfertigungsmaschine wurde angeschafft
– Tausende Ziegel wurden in Handarbeit produziert
– Der Rohbau des Hauptgebäudes steht kurz vor der Fertigstellung
Bemerkenswert ist, dass all diese Fortschritte bisher aus den privaten Ersparnissen der pensionierten Lehrerin Maria Ranetbauer finanziert wurden. Gemeinsam mit Magdalena Jenewein und einer weiteren engagierten Mitstreiterin hat sie den Verein gegründet und das Projekt ins Leben gerufen.
Mehr als eine Schule: Ein Ort zum Leben und Lernen
Die „Mystical Rose School“ ist weit mehr als ein klassisches Schulgebäude. Das Konzept ist ganzheitlich angelegt:
– Schul- und Berufsausbildung für Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen
– Landwirtschaftliche Ausbildung auf einer angeschlossenen Farm – ein wichtiger Motor für die regionale Entwicklung
– Geplante Erweiterungen wie eine Tischlerwerkstätte und ein Internat
– Vermittlung sozialer Kompetenzen durch ein respektvolles und unterstützendes Miteinander
Ziel ist es, jungen Menschen konkrete Fähigkeiten zu vermitteln, mit denen sie ihren Lebensunterhalt sichern und ihre Zukunft selbst gestalten können.
Hilfe, die doppelt wirkt
Schon der Bau der Schule entfaltet positive Wirkungen: Viele Einheimische finden Arbeit auf der Baustelle und können so ihre Familien besser versorgen. Das Projekt wirkt also doppelt – kurzfristig durch Beschäftigung und langfristig durch Bildung.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Trotz aller bisherigen Erfolge liegt noch ein weiter Weg vor dem Projekt. Damit die Schule eröffnet werden und dauerhaft betrieben werden kann, braucht es weitere finanzielle Unterstützung.
Jede Spende an „Zukunft für Uganda“,
IBAN: AT43 2050 3033 0336 4925,
trägt dazu bei, Kindern eine Chance zu geben, die ihnen sonst verwehrt bliebe – herzlichen Dank! Weitere Informationen: www.zukunftfueruganda.com
Gerade für Kiwanis-Mitglieder, deren weltweites Engagement dem Wohl von Kindern gilt, ist dieses Projekt ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie gezielte Hilfe nachhaltig wirken kann.
Denn am Ende geht es um weit mehr als ein Gebäude. Es geht um Hoffnung. Um neue Chancen. Und um die Zukunft einer ganzen Generation.
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Posted: April 1, 2026 by Sepp Schachermayr
BILDUNG SCHENKT ZUKUNFT: DIE MYSTICAL ROSE SCHOOL
Hoffnung wächst in Mubende: Ein Schulprojekt mit Herz und Zukunft
Was braucht es, um die Zukunft eines Kindes nachhaltig zu verändern? Oft ist es etwas, das für uns selbstverständlich ist: Bildung. Für viele Kinder in Uganda bleibt genau diese Chance jedoch unerreichbar – nicht, weil es ihnen an Talent oder Motivation mangelt, sondern schlicht aus Armut.
Genau hier setzt der Verein „Zukunft für Uganda“ an. Mit großem ehrenamtlichem Einsatz verfolgt er ein klares Ziel: Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen – und damit den Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben zu legen. Beim 50-jährigen Maturatreffen erzählte mir meine Schulkollegin Maria Ranetbauer von ihrem Herzensprojekt. Mir war sofort klar: Diese Initiative verdient Unterstützung – und einen Platz in unserer K1.
Ein Land voller Potenzial – und großer Herausforderungen
Uganda, ein Binnenstaat in Ostafrika, ist etwa dreimal so groß wie Österreich und berühmt für seine Nationalparks und seltenen Berggorillas. Hinter dieser beeindruckenden Kulisse steht allerdings eine harte Realität: Armut prägt den Alltag vieler Menschen. Besonders herausfordernd ist die demografische Situation – etwa die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre.
Gerade deshalb ist Bildung der Schlüssel zur Entwicklung. Doch viele Familien können sich nicht einmal das Nötigste für die Primary School leisten: Hefte, Stifte oder die verpflichtende Schuluniform. Der Besuch einer Secondary School mit Schulgebühren bleibt für die meisten unerreichbar. Besonders hart trifft es Waisenkinder, viele von ihnen haben ihre Eltern durch AIDS verloren. Ohne Zugang zu Bildung bleibt ihnen oft jede Perspektive verwehrt.
Die Vision: Die „Mystical Rose School“
Mitten in dieser schwierigen Lage wächst Hoffnung: In Mubende, rund 170 Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt, entsteht die „Mystical Rose School“.
Getragen vom Verein „Zukunft für Uganda“ verfolgt das Projekt ein klares Ziel: nicht nur eine Secondary School zu errichten, sondern einen Ort zu schaffen, an dem junge Menschen Bildung, Orientierung und neue Zukunftschancen finden.
Die bisherigen Schritte sind beeindruckend:
– Ein Masterplan wurde erstellt und vom zuständigen Ministerium genehmigt
– Das Grundstück wurde Ende November 2024 erworben
– Eine Wasserbohrung stellt die Versorgung sicher
– Ein Transformator bringt Strom in die Anlage
– Eine Ziegelfertigungsmaschine wurde angeschafft
– Tausende Ziegel wurden in Handarbeit produziert
– Der Rohbau des Hauptgebäudes steht kurz vor der Fertigstellung
Bemerkenswert ist, dass all diese Fortschritte bisher aus den privaten Ersparnissen der pensionierten Lehrerin Maria Ranetbauer finanziert wurden. Gemeinsam mit Magdalena Jenewein und einer weiteren engagierten Mitstreiterin hat sie den Verein gegründet und das Projekt ins Leben gerufen.
Mehr als eine Schule: Ein Ort zum Leben und Lernen
Die „Mystical Rose School“ ist weit mehr als ein klassisches Schulgebäude. Das Konzept ist ganzheitlich angelegt:
– Schul- und Berufsausbildung für Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen
– Landwirtschaftliche Ausbildung auf einer angeschlossenen Farm – ein wichtiger Motor für die regionale Entwicklung
– Geplante Erweiterungen wie eine Tischlerwerkstätte und ein Internat
– Vermittlung sozialer Kompetenzen durch ein respektvolles und unterstützendes Miteinander
Ziel ist es, jungen Menschen konkrete Fähigkeiten zu vermitteln, mit denen sie ihren Lebensunterhalt sichern und ihre Zukunft selbst gestalten können.
Hilfe, die doppelt wirkt
Schon der Bau der Schule entfaltet positive Wirkungen: Viele Einheimische finden Arbeit auf der Baustelle und können so ihre Familien besser versorgen. Das Projekt wirkt also doppelt – kurzfristig durch Beschäftigung und langfristig durch Bildung.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Trotz aller bisherigen Erfolge liegt noch ein weiter Weg vor dem Projekt. Damit die Schule eröffnet werden und dauerhaft betrieben werden kann, braucht es weitere finanzielle Unterstützung.
Jede Spende an „Zukunft für Uganda“,
IBAN: AT43 2050 3033 0336 4925,
trägt dazu bei, Kindern eine Chance zu geben, die ihnen sonst verwehrt bliebe – herzlichen Dank! Weitere Informationen: www.zukunftfueruganda.com
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Denn am Ende geht es um weit mehr als ein Gebäude. Es geht um Hoffnung. Um neue Chancen. Und um die Zukunft einer ganzen Generation.
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